Aktuelles

Berlin, 19. Juni 2024 - Deutschlands Apothekerinnen und Apotheker lehnen das vom Bundesgesundheitsministerium (BMG) vor wenigen Tagen vorgeschlagene Apothekenreformgesetz ab. In einer heute gegenüber dem BMG abgegebenen Stellungnahme zum Referentenentwurf argumentiert die ABDA , dass die vorgeschlagenen Reformen die Arzneimittelversorgung in Deutschland irreparabel zerstören, statt sie für die Zukunft zu stabilisieren. Beispiele für diesen vom BMG geplanten verbraucherpolitischen Schaden sind die im Gesetzentwurf enthaltenen Vorschläge, auf Apothekerinnen und Apotheker in der Apotheke zu verzichten sowie die Ausstattungen und Öffnungszeiten der Apotheken einzuschränken.

Den Haag, 17. Juni 2024 - Der Weltapothekerverband FIP (Federation International Pharmaceutique) warnt die deutsche Politik eindringlich davor, Apotheken ohne die ständige Aufsicht eines Apothekers oder einer Apothekerin zu erlauben. Die deutsche Politik wird in einem Brief aufgefordert, bei der Entscheidungsfindung die Patientenversorgung und -sicherheit in den Fokus zu stellen.

Travemünde, 13. Juni 2024 - Die Gesundheitsministerinnen und -minister der Bundesländer lehnen die Pläne von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach zur Apothekenreform vehement ab. Auf der Gesundheitsministerkonferenz in Travemünde forderten sie eine Umsetzung des GMK-Beschlusses zur Sicherstellung der flächendeckenden Arzneimittelversorgung durch Einführung neuer Finanzierungskonzepte für Apotheken.

Berlin, 12. Juni 2024 – Zum Bericht in der FAZ über den erwarteten Referentenentwurf für ein Apothekenstrukturreformgesetz erklärt ABDA-Präsidentin Gabriele Regina Overwiening: „Der heute veröffentlichte Referentenentwurf des BMG für eine sogenannte Apothekenreform bedroht die Arzneimittelversorgung der Menschen und ist keine Weiterentwicklung der apothekerlichen Tätigkeit in den Apotheken vor Ort, sondern kommt einem Trojanischen Pferd gleich. Das ist kein Fortschritt, sondern ein Rückschritt in der Versorgung der Patientinnen und Patienten.“

Berlin, 12. Juni 2024 - Die ABDA lehnt die vom Bundesgesundheitsministerium (BMG) vorgelegten Reformideen für die Notdienstversorgung ab. Das Ministerium hat kürzlich einen Referentenentwurf vorgelegt, der unter anderem vorsieht, dass Apotheken in neuen Notfallzentren Arzneimittel-Abgabestellen einrichten können. Diese sollen zusätzlich zu der bisher bewährten Versorgung durch die Apotheken im Nacht- und Notdienst entstehen.